Warum die Codierzone über 500 Euro entscheidet
Der Grund liegt fast immer in der physischen Beschaffenheit der Sendung oder im Layout. Ein Beispiel: die Codierzone am unteren Rand. Dort müssen 15 mm frei bleiben, kein Text, kein Grafikrand. Ragt das Adressfeld hinein, kann die Sortieranlage den Barcode nicht lesen. Die Sendung gilt dann als nicht automationsfähig, und der Zuschlag greift.
Die zweite Pflicht seit Juli 2026: die DV-Freimachung
Seit Juli 2026 kommt eine weitere Vorgabe dazu: Jede Dialogpost-Sendung braucht den DataMatrix-Code mit DV-Freimachung. Fehlt er oder ist er ungültig, verlangt die Deutsche Post dieselben 0,05 Euro pro Sendung, ein zweites Mal. Der Code muss mindestens die Qualitätsstufe Grade A erreichen und einen definierten Freiraum um sich herum haben. Auch das prüft die Sortieranlage automatisch, nicht ein Mensch.
Das Risiko beim getrennten Einkauf von Druck und Versand
Wer Druck und Versand getrennt einkauft, hat zwischen beiden Schritten keine echte Kontrollinstanz. Die Druckerei liefert das fertige Papier, der Kuvert-Hersteller die Umschläge, der Lettershop verarbeitet und kuvertiert. Ob am Ende alles zusammenpasst und automationsfähig ist, zeigt sich oft erst bei der Deutschen Post, wenn die Sendungen über die Sortieranlage laufen. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich nichts mehr korrigieren, nur noch bezahlen.
Wie wir Qualität vor dem Druck sichern
Bei Crossmediaworld prüfen wir das komplette Mailingkonzept, bevor gedruckt wird. In unserem Lettershop-Service in Filderstadt klären wir Papiergewicht, Falzung, Adressfensterposition und Kuvertmaße, bevor die Produktion startet. Was unsere Hallen verlässt, ist geprüft und erfüllt die technischen Vorgaben der Deutschen Post.
Planen Sie ein Dialogpost-Mailing? Michael Ritter erstellt Ihnen ein Angebot.
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